Erfolg entsteht in der geistig-seelischen Dimension

Kognitive Verhaltenstherapie


In der kognitiven Verhaltenstherapie wird vom Verhalten des Menschen auf die Denkmuster und kognitiven Einstellungen geschlossen. Die Gefühle sind Modulatoren, die das Verhalten des Menschen seinen Gedankenmustern entsprechend modulieren. Ziel der Verhaltenstherapie ist es, durch eine Veränderung unan-gemessener kognitiver Einstellungen und Gedankenmustern, inadäquates Verhalten in bestimmten Lebenssituationen zu verändern. So entsteht eine andere, angemessene und der Realität entsprechende Sichtweise, mit der die zu bewältigende Situation wahrgenommen wird. Hierdurch ändern sich die situativen Gefühle, was zu einem, der Situationsbewältigung angemessenen Verhalten führt.

 Die Bewältigung einer situativen Anforderung ist also abhängig von Ihrer Denkweise, die häufig einen inneren Monolog in Gang setzt. Die einer Situation vorausgehenden, sie begleitenden oder nachfolgenden  Selbstverbalisationen  entscheiden maßgeblich, ob Sie die Situation innerlich annehmen und meistern, oder ob Sie die Situation innerlich ablehnen und an Ihr scheitern. Eine angemessene Selbstverbalisation (du kannst das, auch wenn du einen Fehler machst, geht die Welt nicht unter) führt auch zu einer angemessenen Situationsbewältigung. Eine unangemessene Selbstverbalisation (oh mein Gott, das ist alles zu viel, das ist ja schrecklich, das schaffe ich nie) führen zu unangemessenen emotionalen Turbulenzen und zu einer unangemessenen und inadäquaten Bewältigung der Situation.

Am bedeutendsten ist wohl die Erkenntnis, dass es nicht die Situationen, Personen und Objekte selbst sind, die Gefühle, Stress und Unsicherheit auslösen, sondern dass es unsere inneren Grundeinstellungen sind, mit denen wir die Dinge bewerten. Sokrates

Schon Sokrates erkannte, welche Zusammenhänge zwischen unserem Denken und unseren Emotionen bestehen. Es ist die enorme Bedeutung bewusster und unbewusster Denkvorgänge für unser Gefühlsleben und unser Verhalten. Durch eine Veränderung der Grundeinstellungen und Denkmuster lassen sich jedoch belastende Gefühle abbauen und Verhaltensmuster positiv beeinflussen.