P S Y C O N S I L I U M

Erfolg entsteht in der geistig-seelischen Dimension

Burnout-Prävention


Lerne zu schwimmen, bevor du ertrinkst!

Ein Burnout-Syndrom ist eine erzwungene Form der Entschleunigung, indem die Betroffenen zwangsweise durch körperliche, seelische und geistige Erschöpfung abgebremst werden und  aus dem System der beschleunigten Lebensprozesse fallen. Bei dieser dysfunktionalen Entschleunigung reagiert der Organismus aus sich heraus. Es ist eine erzwungene Abwehrreaktion auf andauernde Überbelastung und chronischen Stress.

Die funktionale Entschleunigung hingegen ist eine bewusste und gewollte Reaktion auf den Beschleunigungsprozess der Leistungs-systeme. Es ist ein Ausstieg auf Zeit und dient dem Zweck, mit Wellness-Behandlungen,  Entspannungs- und Fitness-kursen oder Wandertouren Körper, Geist und Seele zurück in die Balance zu bringen, um danach wieder mit neuer Energie am Rennen der beschleunigten Systeme teilzunehmen. In den meisten Fällen sind es Einzelmaßnahmen in den Bereichen Bewegung, Entspannung und Ernährung, die nicht auf Dauer in den Alltag integriert werden und somit nur kurzzeitig Entschleunigung und Entlastung bringen.

Stressregulation und Burnout-Prävention entstehen vor allem im kognitiven Prozess.

Erst eine Veränderung im kognitiv-emotional-motorischen Kreis führt zu einer Verbesserung der Lebensbewältigungskompetenzen und einer nachhaltigen Veränderung der Lebensführung. Folglich wird erlerntes Gesundheitswissen über Entspannung, Fitness- und Ernährung überzeugender ritualisiert und in den Alltag übernommen. Somit besteht ein individuelles Gesundheits- und Präventionsprogramm aus Theorie und Praxis, um im kognitiv-emotional-motorischen Kreis einen nachhaltigen Veränderungs-prozess zu bewirken, der den Menschen auf Dauer in die Gelassenheit und Balance zurückführt. 

Sinn und Zweck einer Stressregulation und Burnout Prävention ist nicht vorrangig der Stressabbau, sondern die Aufdeckung und Stärkung der menschlichen Fähigkeiten, belastende Situationen realistisch und angemessen wahrzunehmen, zu bewerten und zu verarbeiten, sowie ein erfolgreiches Selbstmanagement. Ziel ist die Verbesserung der mentalen, emotionalen und körperlichen Belastbarkeit, durch Veränderungen des Denkens und Verhaltens, sowie der Einstellung zu Gesundheit, Fitness, Entspannung und Ernährung. Das bedeutet, dass der Fokus nicht auf dem krankheitszentrierten Modell der Pathogenese liegt, sondern sich am gesundheitsbezogenen, ressourcenorientierten Modell der Salutogenese ausrichtet.