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Erfolg entsteht in der geistig-seelischen Dimension

Sind Sie ein linker oder ein rechter Hirntyp?

Sind Sie eher der sachliche und zielgerichtete Linksdenker? Oder lassen Sie sich als Rechtsdenker eher von Intuitionen und Gefühlen leiten?  Welcher Hirntyp sind Sie? 

Linke Hirndominanz

Wenn die linke Hemisphäre aktiver ist als die rechte, sind Sie von rationalem und berechnendem Denken geprägt. Der linkslastige Hirntyp zeigt mehr Logik in der Argumentation, verfügt über eine perspektivische Sichtweise, steht immer unter Dampf und hat nie Zeit, neigt zum Workaholic und ignoriert Körpergefühle und gesundheitliche Warnsignale.  Der linksaktive Hirntyp ist unruhig, nervös und hektisch, aber auch engagiert und euphorisch. Wenn er sich auf Grund seiner Überforderung auspowert, lernt er meistens schnell, seinen Zustand wieder zu verbessern, jedoch nur bis zur Grenze der eigenen Reversibilität.

Von der linken Hirnhemisphäre wird der Sympathikotoniker bestimmt, der vom Sympathikus, dem aktivierenden Teil des vegetativen Nervensystems dominiert wird. Sympathikotoniker neigen wegen ihrer Überaktivität zu Bluthochdruck, Herz-Kreislaufproblemen, innerer Unruhe, Einschlafschwierigkeiten und Konzentrationsproblemen. In Stresssituationen reagieren sie schnell aufbrausend und aggressiv. Durch eine stärkere Ausrichtung zum Sympathikus aktivieren sie schneller die Alarmkaskaden der Stressachse. 

Rechte Hirndominanz

Bei einer stärkeren Aktivierung der rechten Hemisphäre sind mehr Gefühle im Spiel, was sich auch in der Sprache ausdrückt. Der kreative, künstlerische und gefühlvolle Mensch „denkt rechts“ und strahlt mehr Ruhe aus, als es der hektische und nervöse „Linksdenker“ vermag.

Hier finden sich der „Tagträumer“, der „Schöngeist“, aber auch die pessimistische, klagende Persönlichkeit, die schnell zu negativen Verstimmungen und Depressionen neigt.

Es besteht eine größere Sensibilität für Körpergefühle und gesundheitliche Warnsignale, die bei pessimistischer Denkweise schnell überbewertet und umgedeutet werden. Der Hypochonder ist ein typischer „Rechtsdenker“, der seinen rationalen Verstand für die Bewertung seiner Gefühle nicht einsetzt.

Von der Rechten Hemisphäre wird der Vagotoniker bestimmt, der vom Parasympathikus dominiert wird, dem dämpfenden Teil des vegetativen Nervensystems. Nach außen hin wirken  Vagotoniker ruhig, ausgeglichen und beherrscht.

Ihre inneren Konflikte finden auf der Organebene  ihren Ausdruck,  was sich häufig an Magen-Darm-Störungen zeigt. In akuten Situationen reagiert der Vagotoniker oft mit Spannungskopfschmerzen, Schwindelgefühlen, Benommenheit und depressiver Verstimmung. Durch einen passiven und unbewussten Muskelreflex neigt der Vagotoniker zur Ausbildung eines „Muskelpanzers“ im Nacken- und Schulterbereich, was auch seine Körperhaltung negativ beeinflussen kann, die dann eher leicht gebeugt, statt aufrecht und gestrafft ist.

Eine vorherrschende Tendenz 

Die Einteilung in rechtshemisphärischer und linkshemisphärischer Dominanz wird nicht nach dem Ausschlussprinzip erstellt. Es ist vielmehr eine jeweils vorherrschende Tendenz, eine Verschiebung der Balance, die bei der Definition von Stressreaktionstypen die Belastungstendenzen  beschreibt.

Bei den unterschiedlichen Persönlichkeitsstrukturen besteht jedoch meistens eine deutliche Verschiebung in eine Richtung, was dazu führt, dass die körperlichen und geistigen Potenziale nicht voll genutzt werden. Die einseitige kognitive Aktivierung zeigt sich bei bestimmten Menschen in Extremsituationen, ist jedoch nicht die Regel. Im Normalfall sind es idealer Weise eher Mischformen, die sowohl parasympathisch als auch sympathisch reagieren. 


 

 

Die Hirndominanz liegt in der Persönlichkeitsentwicklung begründet. Die kognitiven Programme werden daher bereits in der Kindheit angelegt und bestimmen im Verlauf des Lebens über die Fähigkeiten des Menschen, wirkungsvolle Lebens-bewältigungsstrategien zu entwickeln.  Die Hirn-dominanz ent-scheidet auch, zu welchen Krankheiten der Mensch eher neigt. So leidet der rechtsdominante Hirntyp vor allem an Magen-Darmproblemen als der linksdominante Hirntyp. Dieser läuft eher Gefahr, an Herz-Kreislaufproblemen zu erkranken.  

Wenn wir wissen, wie wir denken und zu welchen Leistungen wir mental fähig sind, können wir uns Veränderungsprozessen leichter öffnen, die unsere Bedürfnisse, Wünsche und Vorstellungen besser mit den sozialen Anforderungen vereinen.