Erfolg entsteht in der geistig-seelischen Dimension


              Kognitiv-emotional-motorischer Kreis


Unsere Gedankenmuster bestimmen unser Leben.

Gedanken, Emotionen, Verhalten, Handlungen und Erfahrungen sind kognitive Prozesse. Sie entstehen aus den kognitiven Inhalten unseres neuronalen Netzwerkes und fließen im Handlungs- und Erfahrungsprozess als veränderte und neue Kognitionen in die gespeicherten Einstellungen wieder zurück.

Die eingehenden Erfahrungen prägen unsere kognitiven Einstellungen und verändern im laufenden Prozess unser neuronales Netzwerk, aus dem heraus unsere Gedankenmuster entstehen.

So können in einer Anforderungssituation inadäquate Gedanken-muster entstehen, die die Situation aufgrund negativer Erfahrungen und Einstellungen, inadäquat bewerten. Die negative Erfahrung erzeugt somit ein negatives Gedanken-muster, das in der ersten Konsequenz das vegetative Nervensystem in der Balance verschiebt und zu emotionalen Reaktionen führt, die je nach Situation unterschwellig spürbar sind, oder sie überfluten als deutlich spürbare Stressreaktion den Betroffenen. Diese Gefühle steuern als erkennbare Affekte die Verhaltensmodalitäten, die in der zweiten Konsequenz über eine entsprechende motorische Reaktion erkennbar werden. Das heißt, es werden „Ventile“ geöffnet und der emotionale Druck wird über motorische Verhaltensmodalitäten zum Ausdruck gebracht, verbal oder nonverbal. 

Das emotional gesteuerte Verhalten bestimmt wiederum die Handlungen, die in der Situation zur Bewältigung der Anforderung erforderlich sind. Die verhaltensbestimmten Handlungen, ob mit positivem oder negativem Resultat, sind die neuen Erfahrungen, die unsere Speicherinhalte in den neuronalen Netzen modifizieren und in unsere Gedankenmuster fließen. Somit entsteht im kognitiv-emotional-motorischen Kreis ein laufender Veränderungsprozess unserer neuronalen Ein-stellungen, ein synergetischer Prozess, der über das vegetative Nervensystem alle biologichen Ebenen beeinflusst.