Erfolg entsteht in der geistig-seelischen Dimension

Forderungen der globalen Arbeitswelt als Belastungsfaktoren

Die Globalisierung hat das internationale Wettbewerbsrennen in der Intensität gesteigert. Für die im Wirtschaftsprozess konkurrierenden Unternehmen gibt es keine Zielebene, auf der sich der Wettbewerbsdruck in der Balance der Systeme relativiert. 

Um im Ranking die erreichte Position zu halten und zu verbessern, werden ständig neue Ziele im Rennen um die Märkte entwickelt und als Umsetzungsvorgaben in den Produktions- und Vermarktungssystemen implementiert. Somit entsteht ein permanenter Forderungszwang der globalen Arbeitswelt, der jeden Mitarbeiter direkt oder indirekt in die Dynamik des Wettbewerbsrennens hineinzieht. 

 


Da sich mit den Zielvorgaben der Märkte auch die betriebsinternen Strukturen beschleunigen und verändern, wird in allen betriebswirtschaftlichen Segmenten der Erfolgsdruck erhöht, um die Effizienz aller betrieblichen Ebenen dem sich ständig verändernden Wettbewerb anzupassen.

Die Beschleunigung der Systeme lastet auf jedem Mitarbeiter. Durch höhere Zielvorgaben steigt das Arbeitsvolumen und verdichtet sich der Arbeitsprozess. Die betriebliche Erwartung, die Verfügbarkeit und Erreichbarkeit der Mitarbeiter zu erhöhen, führt zu Verschiebungen im Verhältnis von Arbeit und Lohn, sowie von Beruf und Freizeit.   


Diese unstimmige Balance zwischen gefordertem Energieeinsatz und verfügbaren Energiequellen, wird im kognitiven Bewertungssystem der Betroffenen als permanenter Stressor wahrgenommen und beeinflusst das Denken, die Gefühle, das Verhalten und die Erfahrung, die sich in Gedankenmustern manifestiert.