P S Y C O N S I L I U M

Erfolg entsteht in der geistig-seelischen Dimension

Meditation in der fernöstlichen Tradition


In vielen religiösen und kulturellen Traditionen sind Meditationsformen bedeutsame spirituelle Rituale, bei denen sich durch Achtsamkeitsübungen der Geist beruhigen und sammeln soll.

Die Ursprünge der Achtsamkeit liegen im Buddhismus, einer über zweitausend Jahre alten Denktradition. Buddha wollte kein dogmatisches Glaubenssystem entwickeln und auch keine Religion gründen. Vielmehr wollte er den Menschen einen praktischen Weg aufzeigen, mit den Zwängen und Leiden ihres Lebens umzugehen. Er lehrte sie, sich von ihren Bindungen, Träumen, illusorischen Vorstellungen und dem irrealen Denken an Vergangenheit und Zukunft zu lösen, an die sich alle Menschen klammern. Diese dysfunktionalen Gedankenmuster sind Ursachen für die innere Zerrissenheit, die permanente innere Unruhe und der Unzufriedenheit im Leben. Indem wir sie loslassen und uns befreien, lösen sich die Gedanken auf, die für das individuelle Leid verantwortlich sind. Buddha vermittelte die Einsicht, dass wir nur dann inneren Frieden finden, wenn wir lernen uns selbst und unsere Umwelt bewusst, achtsam und in der Wirklichkeit wahrzunehmen.

Unsere Gedanken machen uns zu dem was wir sind; wir werden was wir denken. Wenn der Geist rein ist, folgt die Freude wie ein heller Schatten, der nie vergeht.    Buddha

In dieser Tradition lässt sich Meditation frei von jeder religiösen Ambition als geistige Befreiung von Leid betrachten und ausüben, um den permanenten inneren Dialog zum schweigen zu bringen.  In der westlichen Welt wird folglich die Meditation nach eindeutigen  wissenschaft-lichen Erkenntnissen zur Stressbewältigung und auch als Entspannungsmethode praktiziert.