P S Y C O N S I L I U M

Erfolg entsteht in der geistig-seelischen Dimension

Anspruch und Wirklichkeit

Der Mensch als Individuum ist ein Teil der Gesellschaft in der er lebt und seine Existenz behaupten muss. Er scheint gefangen in einer unaufhaltsam vorwärts eilenden Arbeitswelt, aus der es bei normalem Lebensverlauf kaum ein Entrinnen gibt. Da das Leben  sehr stark durch subjektive Wahrnehmungen und Sichtweisen gefärbt ist, sind häufig Ängste, Frustration und Resignation Symptome, die auf Dauer eine Gefährdung der Gesundheit zur Folge haben.  Meditation kann dabei helfen, immer wieder-kehrendes Gedankenkreisen zu durchbrechen und negative Gedankenmuster aufzulösen oder zu verändern.

Mit den meditativen Strategien der Achtsamkeit können wir selbstfürsorglich eine Entschleunigung der zunehmenden Alltagshektik herbeiführen und das Leben aus einer anderen Perspektive wahrnehmen.

Meditation hilft dabei, das Leben so anzunehmen wie es ist und eine Balance zwischen den eigenen Ansprüchen und den sozialen Anforderungen der Wirklichkeit zu erreichen.

Durch Meditation erlernte Achtsamkeit bedeutet, sich dem unmittelbaren Augenblick mit einer nicht wertenden an-nehmenden Haltung zuzuwenden – dem was ist, oder dem was wir gerade tun, ohne in Grübeleien, Erinnerungen an Vergangenes oder Gedanken an die Zukunft  gefangen zu sein. Achtsamkeit heißt, mit dem einverstanden zu sein, was gerade ist, unabhängig davon, ob eine Situation angenehm oder unangenehm ist.   

Jon Kabat-Zinn, Professor für Molekularbiologie an der University of Massachusetts Medical School und Gründer des Center for Mindfulness in Medicine, Health Care and Society (Zentrum für Achtsamkeit in Medizin, Gesundheit und Gesellschaft).